Dienstag, 6. März 2012

GLEISZELLEN UND HEIDELBERG

Ein glücklicher Zufall verschlug uns vor ca. 2 Wochen weiter in den Süden Deutschlands, nach Gleiszellen und Heidelberg. 

GLEISZELLEN befindet sich direkt im Weinanbaugebiet in der südlichen Weinstraße. Ein Weinstock/ Weinanbaugebiet reiht sich an das nächste. Es roch nach Frühling und diese herrliche Landschaft in der Pfalz hatte mich sofort begeistert.


Während Micha arbeitete ging ich mit Paul durch die Felder den Muskateller-Rundweg, einem Rundwanderweg von ca. 4 km. Das Wetter war so herrlich, dass ich den freien Blick über die Felder genießen konnte. 


Ich informierte mich in dem kleinen Ort, wo wir vielleicht am Abend eine kleine Weinverkostung vornehmen und gut essen gehen könnten.

Im Gasthaus "zum Lam" aßen wir typische Pfälzer Spezialitäten u. a. leckeren Zwiebelkuchen, natürlich mit einem schönen Glas Rotwein. Danach gingen wir den Berg hinauf zum Winzer Schönlaub und probierten einige Rotweine von lieblich bis trocken. Die Entscheidungen wurden schnell getroffen und wir orderten insgesamt 10 Flaschen Wein. 


Unter anderen auch den Rotwein "Black Pearl", welcher auf dem Kreuzfahrtschiff MS Deutschland serviert wird ;-) 

Am nächsten Tag machten wir auf den Weg nach Erfurt noch einen Stopp in der schönen Stadt HEIDELBERG. Mit Paul im Tragegurt, erkundeten wir das Schloß und schauten uns bei wunderbaren Frühlingswetter die Stadt an.




In dem Schloß befindet sich das größte Weinfass der Welt. Sehr interessant.

 

Die Stadt ist wirklich sehenswert und es war bestimmt nicht unser letzter Besuch. Das waren in der Woche mit Rostock, Erfurt, Gleiszellen, Heidelberg, Erfurt und am Freitag noch von Leipzig nach Rostock ca. 2000 km. 

Baby Paul kommt ganz schön rum ;-) 

Freitag, 17. Februar 2012

HIDDENSEE

Ein schönes Fleckchen Erde ist diese kleine Insel in der Nähe von Rügen.

In diesem Jahr verbrachten wir den Jahreswechsel mit unserem kleinen Paul auf Hiddensee.

4 Nächte haben wir (mal wieder im Post Apartment Hotel) in Vitte gebucht. Am 28.12. ging's los.
Es sollte wie üblich über Schaprode mit der Fähre zur Insel gehen.


Bereits mit der Überfahrt stellte sich die Entspannung ein.
Auf der Insel angekommen, nahmen wir uns den Handwagen, packten unser Gepäck samt kleinen Paul in der Autoschale hinein und gingen zum Hotel.


Wir bekamen dasselbe Zimmer wie bei unserem Aufenthalt im April zum Halbmarathon, direkt neben der Sauna.



Das Schöne für uns an der Insel ist, dass wie bereits die wichtigen Sehenswürdigkeiten kennen und uns keinen Stress machen müssen, alles in kürzester Zeit zu erkunden.


Die Tage gestalteten wir somit mit Sport, Sauna, einem Besuch in unserem Stammrestaurant (Gasthaus zum Enddorn), sowie Spaziergängen an der Küste und auf dem Deich.


Das Gerhard-Hauptmann-Haus sollte diesmal zusätzlich auf unserem Plan stehen. Es war sehr interessant und wir können jedem Inselbesucher empfehlen, sich seinen Nobelpreis anzusehen.


Für den Silvesterabend hatten wir uns nichts weiter vorgenommen und erkundeten uns bei unserem Hotelier, was man unternehmen könnte.

Er meinte, sie hätten um 23 Uhr eine Kutsche organisiert, welche nach Kloster, zum Leuchtturm fahren würde. Eine Kutschfahrt sollte die Tage auch auf unserem Plan stehen und somit reservierten wir 2 Plätze. Ich war total begeistert, da wir dies auf Hiddensee noch nie unternommen hatten und ich es schon immer mal machen wollte.



Die Kutschfahrt war super und ich durfte sogar vorne mit auf dem Bock sitzen. Ein Kindheitstraum wird wahr. Micha saß mit Paul im Tragetuch direkt hinter mir und im Laufe der Fahrt wurde sogar ein Lied angestimmt.

In Kloster angekommen liefen wir die letzten Meter zum Inselblick und bekamen langsam wieder warme Füße. So weit es die Dunkelheit zuließ, hatten wir einen schönen Blick über die Insel. 
Der Jahreswechsel war sehr schön und wir genossen das Feuerwerk. Wir selbst waren mit unseren riesigen Wunderkerzen total rebellisch. 

Schön war er, der Jahreswechselurlaub mit dem kleinen Paul auf unserer Lieblingsinsel Hiddensee. 
Genau das Richtige mit Baby. 




Auf ein baldiges Wiedersehen.